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Brauchen wir eine neue Kultur des Alterns? Altern ist als soziale Praxis Teil einer kulturellen Ordnung. Damit wird Alter(n) als eine prozesshafte Größe verstanden, deren Bedeutung erst in der Wechselwirkung zwischen einer Vielzahl von Handelnden entsteht. Eine solche, dezidiert kulturwissenschaftliche Perspektive kann der Vielfalt des Alter(n)s gerecht werden. Alter(n) lässt sich demnach als eine relationale Kategorie (Peace, Holland & Kellaher 2006) fassen, die sich einer essentialistischen Definition entzieht und dazu auffordert, die Beziehungsformen des Alter(n)s in ihren jeweiligen sozio-kulturellen Kontexten zu erforschen.
Schlagworte: Altersforschung, Gutes Altern, Kulturgerontologie, Zukunft des Alterns
Medium: Wissenschaftlicher Artikel oder Bericht
Herausgeber/Autoren: Kolland, Franz
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Österreich
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Wussten Sie?
Im Schlaf lernen. Dieser Ausspruch ist nicht nur bildlich gemeint, Kinder und auch Erwachsene lernen im Schlaf. Erlebtes wird im Tiefschlaf verarbeitet und im Gedächtnis gespeichert.